Autoimmunkrankheiten

Datum 11.09.2012 17:17 | Thema: Aktuelles

Autoimmunkrankheiten

Omega 3 als Alternative zur klassischen Therapie. Die klassische Therapie von Autoimmunerkrankungen unterdrückt z.B. mit Kortikoiden oder anderen Immunsuppressiva das überschießende Immunsystem - mit vielen und schweren Nebenwirkungen. Was für eine Erleichterung für Betroffene wäre es also, wenn eine omega-3-reiche Ernährung eine Alternative böte!

Epidemiologische Beobachtungen geben Hoffnung: So zeigten traditionell sich mit viel Omega-3-reichem Fisch ernährende Inuit und Japaner nämlich eine sehr geringe Rate an Psoriasis und Typ-I-Diabetes. Multiple Sklerose war bei den Inuit sogar gänzlich unbekannt. Auch das Vorkommen der chronischen Entzündungserkrankung Asthma war vergleichsweise gering.
Und was sagen die klinischen Studien? Fakt ist, dass Omega-3 eine entzündungshemmende Wirkung besitzt. Allerdings steigt bei einer erhöhten Zufuhr die Omega-3-Konzentration in den immunkompetenten Zellen nur langsam an. Erst nach zwei bis drei Monaten ist das Optimum erreicht. Und leider sind viele Studien gar nicht so lange verfolgt worden, was zu negativen Ergebnissen geführt hat.

Patienten profitieren von Omega 3 aus hochwertigem Leinöl
Gleichwohl: Bei einer Autoimmunerkrankung, nämlich der rheumatoiden Arthritis, hat sich der Effekt von Omega-3 doch gezeigt. Die Patienten profitierten deutlich in allen Kategorien von der zusätzlichen Gabe Omega-3. Und es ist nicht vermessen zu glauben, dass Omega-3 auch bei den anderen Autoimmunerkrankungen gewirkt hätte, wenn die Studien nur lange genug verfolgt worden wären. Denn die Mechanismen sind ja immer gleich und betreffen lediglich unterschiedliche Zelltypen, von Nervenzellen bei der multiplen Sklerose bis zu Hautzellen bei der Psoriasis. Auch hat der epidemiologische Ansatz - Inuit versus dänische Festlandsbevölkerung - eigentlich schon eine gute Antwort gegeben.

 

Und schaden kann es auf jeden Fall nicht: Nur ein Esslöffel Leinöl pro Tag reicht aus, um den normalen Bedarf zu decken, mit zwei Esslöffeln befriedigen Sie auch den erhöhten Bedarf.




Dieser Artikel stammt von Kochschule - Ernährungsberatung - Öle - Salze - Live Your Food - Beate Gaschler Tiefenbronn
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